Die Zeit wird knapp: Unternehmen mit einem Gesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 GWh haben nur noch bis zum 18. Juli 2025 Zeit, ein Energiemanagementsystem einzuführen. Daher ist jetzt schnelles Handeln gefragt.

Während das Energiemanagement bislang für viele Betriebe auf freiwilliger Basis erfolgte, zwingt die im Jahr 2023 verabschiedete Novelle des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) nun viele Firmen dazu, ein zertifiziertes System einzuführen. Ein Energieverbrauch von mehr als 7,5 GWh pro Jahr betrifft in der Regel mittelgroße bis große Unternehmen: Betriebe mit energieintensiven Produktionsprozessen oder mittelständische Industriebetriebe beispielsweise. Haben solche Firmen bislang noch kein Energiemanagementsystem eingeführt, stehen sie jetzt unter Druck, die verbleibende Zeit effektiv zu nutzen. Denn die Umsetzung muss bis spätestens 18. Juli 2025 erfolgen.

Wesentliche Schritte bei der Einführung

Die Einführung eines Energiemanagements ist ein strukturierter Prozess und erfordert die Erfüllung verschiedener Aufgaben. Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Schritte:
  • Aufsetzen eines Managementzyklus (PDCA-Zyklus): Der „Plan-Do-Check-Act“-Ansatz (PDCA) ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der sicherstellt, dass die Energiemanagementziele nicht nur erreicht, sondern auch langfristig optimiert werden.
  • Erstellung eines Managementhandbuchs: Ein Handbuch dient als Leitfaden für alle Beteiligten und beschreibt detailliert die Ziele, Maßnahmen und Zuständigkeiten im Energiemanagement.
  • Energetische Bewertung inkl. Entwicklung einer energetischen Ausgangsbasis (EnB) und Energiekennzahlen (EnPI): Hierbei geht es darum, den aktuellen Energieverbrauch zu analysieren und Kennzahlen zu definieren, die den Fortschritt in der Energieeffizienz messbar machen.
  • Betrieb des Managementsystems und die Umsetzung des PDCA-Zyklus durch das Energieteam: Nach der Implementierung wird das System in Betrieb genommen und kontinuierlich verbessert, um sicherzustellen, dass die Effizienzsteigerungen nachhaltig sind.

Für Unternehmen ist die Einführung eines Energiemanagements mit einem hohen fachlichen und organisatorischen Aufwand verbunden. Diese benötigen nicht nur Kapazitäten, sondern auch Fachwissen, um sicherzustellen, dass die normkonformen Anforderungen erfüllt und langfristig Mehrwerte geschaffen werden. Hier kann ein Dienstleister von Vorteil sein.

Die EurA AG verfügt über Expertise im Bereich Energiemanagement und unterstützt Sie bei der Einführung eines Energiemanagements sowie dem Betrieb des Managementsystems. Mit unserer Erfahrung in der Energieberatung stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

 

Text: Mathias Wendt

Michael Maier

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Seit knapp zehn Jahren bin ich bei der EurA AG tätig und begleite Unternehmen von der Ideenfindung über die Vernetzung und Projektkonzeption hin zur Beantragung und Abwicklung von nationalen und internationalen FuE-Projekten. Ich habe Energietechnik studiert und leite seit 2019 das Projektteam „IKT & Energie“. Im Team verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Das heißt, ausgehend von der FuE-Roadmap unserer Kunden ist unser Ziel die idealen Förderprogramme zu identifizieren und die Projekte gemeinsam auszuarbeiten. Der Kunde steht hierbei im Mittelpunkt unseres langfristigen und nachhaltigen Beratungsansatzes. Als BAFA-gelisteter Energieberater unterstütze ich Unternehmen auch bei den Themen Energieeffizienz und Investitionen in energieeffiziente Anlagen und Prozesse.
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