EIC Accelerator

Mit dem EIC Accelerator bietet die Europäische Union Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen eine besonders attraktive und lukrative Art der Unterstützung. Erfolgreiche Antragsteller erhalten eine Förderung in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro und Eigenkapital bis zu 10 Millionen Euro. Besonders interessant ist der Ansatz des europäischen Förderprogramms, da die marktnahe Weiterentwicklung, Demonstration und Marktvorbereitung eines technologischen Produkts oder einer Dienstleistung im Fokus steht. Als weltweit einzigartiges Förderprogramm deckt der EIC Accelerator somit eine Phase im Innovationsprozess ab, die durch andere Förderinstrumente in der Regel nicht mehr unterstützt werden kann.

Icon_cyan_Förderung

110

Mio. Euro akquirierte Fördermittel

Icon_cyan_Verwendungsnachweis

200+

Anträge

Icons__Erfahrung

10+

Jahre EIC-Erfahrung

EurA AG – Ihr Partner vom Start bis zum Ziel für den EIC Accelerator

Wir unterstützen Sie bei der Konzeption Ihres Antrags, begleiten Sie durch die Antragsgestaltung, beraten zur Projektumsetzung und helfen bei der Projektabrechnung. Wir stehen Ihnen bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Investieren Sie in diese Chance – gehen wir es gemeinsam an.

 

Erfahren Sie mehr über unser Angebot

Das Förderprogramm im Überblick

Erste Informationen zum EIC Accelerator finden Sie in unserem Video. Dr. Thomas Kraus, stv. Koordinator für internationale Fördermittel bei der EurA AG erklärt, an wen sich der EIC Accelerator richtet, ab welchem Zeitpunkt das Programm im Innovationsprozess greift und was das Förderprogramm so einzigartig macht. Alle weiteren Informationen finden Sie in den nachfolgenden Artikeln.

 

 

 

Wo setzt der EIC Accelerator an?

Der EIC Accelerator setzt dort an, wo nationale Förderprogramme die Entwicklung technologischer Innovationen in der Regel nicht mehr unterstützen. Deutsche Förderprogramme wie ZIM oder KMU-innovativ begleiten Unternehmen häufig bis zur Entwicklung eines Prototyps oder Demonstrators. Geht es anschließend an die Optimierung, Skalierung und Markteinführung, müssen die erforderlichen Investitionen meist von den Unternehmen selbst getragen werden. Genau hier setzt der EIC Accelerator an: Er fördert Unternehmen, die ihre Innovationen weiterentwickeln und bestehende Prototypen oder Demonstratoren zur europaweiten Marktreife führen möchten. Eine Förderung im EIC Accelerator ist für Innovationen ab Technology Readiness Level (TRL) 6 möglich.

 

Der Begriff „Technology Readiness Level“ (TRL) wurde ursprünglich in der Luft- und Raumfahrt verwendet, um die Reife eines technologischen Produkts einzuschätzen. Für ihre Förderprogramme hat die EU-Kommission den Begriff angepasst. Dieser beschreibt neun Stufen von TRL 1 bis TRL 9 im Prozess der technologischen Entwicklung.

Folie5-web

Mehr Informationen zum Begriff des Technology Readiness Levels (TRL) finden Sie in unserem Blogbeitrag „Einfach erklärt: Technology Readiness Level in den EU-Förderprogrammen“.

EIC Accelerator – Wieso, weshalb, warum?

Was macht den EIC Accelerator so einzigartig?

Mit einem Gesamtbudget von 634 Millionen Euro im Jahr 2026 zählt der EIC Accelerator zu den bedeutendsten europäischen Förderprogrammen für disruptive Innovationen und wachstumsstarke Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Icon_cyan_Förderung

 

Icons__Mitarbeiter Icon_cyan_Verwendungsnachweis Icon_cyan_Steigerung Ihres Bekanntheitsgrades

Kombination aus Zuschuss und Investition

Einzelbetriebliche Förderung

Thematisch gibt es keine Grenzen

Wachstumsförderung & internationaler Marktansatz

2,5 Mio. Euro Förderung und 10 Mio. Euro Kapital stellen im EIC Accelerator die maximal möglichen Förder- und Kapitalsummen dar. Darüber hinaus erhalten Sie Zugang zu den europäischen Business Acceleration Services.

Sie haben das Heft in der Hand: Ihre Idee steht im Rampenlicht, sie benötigen keine Konsortialpartner. Sie wollen dennoch mit Partnern zusammenarbeiten? Diese können Sie als Unterauftragnehmer in das Förderprojekt integrieren.

Der EIC Accelerator ist ein themen- und branchenoffenes Förderprogramm. Neben den themenspezifischen Challenges - die der EIC jährlich ausruft - kann sich jedes Start-up und KMU ganz gleich welchen Themas bewerben.

Das Förderprogramm unterstützt Sie in der Wachstumsphase und bestärkt Sie in Ihrem Internationalisierungsvorhaben. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vorbereitung der Markteinführung und Kommerzialisierung.

 

 

Wer kann sich um eine Förderung bewerben?

Das Förderprogramm richtet sich an ambitionierte Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen mit Wachstumsbestreben. Unterstützt werden disruptive Innovationen, die das Potenzial mitbringen, den Markt fundamental zu verändern. Der EIC Accelerator ist das Förderprogramm für die Marktführer von morgen.

Ihr Unternehmen gilt als KMU, wenn

Icon_cyan_Förderung der Kundenbindung-57 Sie weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen
 

UND

Icon_cyan_Unternehmen Ihr Jahresumsatz 50 Mio. Euro nicht übersteigt oder die Jahresbilanzsumme unter 43 Mio. Euro liegt.
   

Grundsätzlich ist die Bewerbung nur einzelbetrieblich möglich. Das heißt, Verbundprojekte, die in anderen europäischen Förderprogrammen eher den Regelfall darstellen, sind nicht förderfähig. Abhängig von der Projektbeschaffenheit können Aktivitäten von potenziellen Projektpartnern aber als Unteraufträge in das Fördervorhaben eingebunden werden. Diese Möglichkeit prüfen wir gerne für Sie, kommen Sie einfach auf uns zu.

 

Welche Projekte werden gefördert?

Idee

 

 

 

Gefördert werden Projekte, die sich mit der Weiterentwicklung und Vermarktung von Innovationen auseinandersetzen. Hierbei stehen Innovationen im Vordergrund, die entweder auf wissenschaftlichen oder bahnbrechenden technologischen („deep-tech“) Entdeckungen beruhen. Darüber hinaus sollte ein Förder- bzw. Finanzierungsbedarf gegeben sein, d.h. es sind über einen längeren Zeitraum erhebliche Mittel (≙ geduldiges Kapital) notwendig, bis Renditen erzielt werden können.

Als Antragsteller sind Sie für den EIC Accelerator bereit, wenn Sie wissen, dass Ihr Projekt realisierbar ist und Sie Ihren Markt kennen. Sie verfügen über einen funktionierenden Prototyp oder Demonstrator ( TRL 5), der nur noch in einem geringen Umfang weiterentwickelt werden muss. Die nächsten zwei Jahre fokussieren Sie sich auf letzte Optimierungen, die Entwicklung einer Kommerzialisierungsstrategie und die Vorbereitung der Markteinführung. 

 

 

 

Was kann gefördert werden?

Zunächst sind alle notwendigen Arbeitsschritte im Prozess der Innovationsentwicklung, die das Produkt auf die Markteinführung vorbereiten förderfähig. Denkbar ist beispielsweise: 

  • der Bau von Demonstratoren und der Test bei potenziellen Kunden,
  • die Durchführung von klinischen Studien oder Arbeiten zur Erzielung von Zulassungen,
  • Up-Scaling, Miniaturisierung, die Überarbeitung von Designs und Konstruktionen oder auch
  • die Anpassung an unterschiedliche Marktanforderungen in verschiedenen Ländern.

Darüber hinaus werden auch Tätigkeiten gefördert, die dem Aufbau einer Kommerzialisierungs- und Finanzierungsstrategie dienen und langfristig zur Markteinführung beitragen. Darunter fallen Aktivitäten wie:

  • der Aufbau einer Vertriebsstruktur und eines Vertriebsteams sowie die Etablierung von Vertriebspartnern,
  • die Entwicklung eines Geschäfts- und Preismodells,
  • die Entwicklung einer Marketing- und Kommunikationsstrategie und dazugehörige Maßnahmen,
  • die Detaillierung des Business Plans und
  • die Bewertung des Finanzierungsbedarfs sowie Ansprache potenzieller Investoren.

 

Welchen Zuschuss erhalte ich?

Unterstützung

 

Der EIC Accelerator unterstützt Start-ups und KMU in der Regel durch eine Mischfinanzierung (Blended-Finance), bestehend aus Förderung (Grant) und Beteiligungskapital (Equity Investment). In besonderen Fällen ist auch eine reine Förderung oder eine reine Beteiligungsfinanzierung möglich.
Die Fördersumme beträgt zwischen 500.000 Euro und 2,5 Millionen Euro bei einer Förderquote von 70 %. Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Zu Beginn des Projekts erhalten die Fördernehmer eine Vorfinanzierung von bis zu 45 % der Fördersumme. Weitere Auszahlungen erfolgen abhängig vom Projektfortschritt und nach Prüfung des Zwischen- und Abschlussberichts.
Für die Beteiligungsfinanzierung können Antragsteller im Rahmen des EIC Accelerators Kapital zwischen 1 Million und 10 Millionen Euro beantragen.

 

 

Was bedeutet "Blended Finance" im EIC Accelerator?

Der EIC Accelerator bietet Antragstellenden neben einer Förderung auch die Möglichkeit, Blended Finance zu beantragen. Hierbei sind bis zu 10 Millionen Euro Beteiligungskapital durch den EIC Fund als Zusatzleistung möglich. Damit lassen sich beispielsweise Kosten für Arbeitspakete und Tätigkeiten abdecken, die im Rahmen der Förderung (Grant) nicht finanzierbar sind. Das betrifft Aktivitäten, die mit dem Förderanteil von 2,5 Mio. Euro nicht abgedeckt werden oder ab Technology Readiness Level 8 anfallen. Im Gegenzug erhält die EU Unternehmensanteile in Form einer Beteiligung. Hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass seitens der EU kein Eingriff in Unternehmensentscheidungen erfolgt.

Unternehmen, die sich für Blended Finance entscheiden, müssen nach Unterzeichnung des Grant Agreements eine vereinfachte Due Diligence durchlaufen. Mit dem Beteiligungskapital möchte die EU einen Anreiz schaffen, damit private und öffentliche Ko-Investoren in mindestens gleicher Höhe investieren. 

Blended Finance hat sich inzwischen als Standardmodell der Förderung und Finanzierung im EIC Accelerator etabliert. Dennoch besteht weiterhin die Möglichkeit, eine reine Förderung (≙ Grant Only) oder lediglich Beteiligungskapital (≙ Equity-Only) beim EIC zu beantragen. 

Die Förderung wird in Form eines Pauschalbetrags ausgezahlt, dessen Höhe während des Bewertungsprozesses festgelegt wird. Antragstellende müssen daher die Höhe des Pauschalbetrags auf Grundlage der geschätzten Projektkosten vorschlagen. 

Förderung - TRL - DE

 

Welche Unterstützung erhalte ich noch?

Zusätzliche Vorteile für erfolgreiche Antragsteller

benefits

 

 

 

Der EIC unterstützt erfolgreiche Antragsteller nicht nur in finanzieller, sondern auch in inhaltlicher Hinsicht. Es besteht die Möglichkeit, an wertvollen Mentoring- und Coachingmaßnahmen teilzunehmen. Darüber hinaus erhalten Sie Zugang zu den Business Acceleration Services.

Sie wollen mehr über die Business Acceleration Services des EIC erfahren? In unserem Blogbeitrag finden Sie alle notwendigen Informationen.

 

 

Welche Kosten sind förderfähig?

Der EIC übernimmt 70% Ihrer Projektgesamtkosten. Durch den besonderen Schwerpunkt auf Markteinführung und Kommerzialisierung werden viele Kostenarten gefördert, die üblicherweise nicht förderfähig sind. Die Projektgesamtkosten setzen sich aus direkten Projektkosten, darunter fallen Personalkosten, Reisekosten, Materialkosten sowie Ausgaben für Equipment, Gemeinkosten (≙ 25% der direkten Projektkosten) und Fremdleistungen zusammen.

 

Detaillierte Übersicht aller förderfähigen Kosten von Förderprojekten im EIC Accelerator.

 

Antragsprozess: Wie kann ich mich bewerben?

Antragstellende im EIC Accelerator durchlaufen ein dreistufiges Antragsverfahren. Bevor der Vollantrag eingereicht werden darf, muss den Gutachtern des EIC eine Kurzbewerbung, bestehend aus einer Skizze, einem Pitch Deck und einem kurzen Motivationsvideo, vorgelegt werden. Nur wer hier positiv begutachtet wird, darf die nächste Stufe, die Ausgestaltung des Vollantrags, beschreiten. Die Kurzbewerbung, Schritt 1 im Antragsverfahren, ermöglicht dem EIC eine Vorauswahl und erhöht die Chancen für diejenigen Bewerber, die einen Vollantrag einreichen dürfen. 

 

Drei-Stufen-EIC-DE

Nach positiver Begutachtung der Kurzbewerbung können Antragstellende ihren Vollantrag zu einer der sechs Deadlines im Jahr 2026 einreichen. Der Vollantrag besteht aus einer 20-seitigen Projektbeschreibung, die durch mehrere Anhänge und einer Finanzplanung ergänzt wird. 


Der Vollantrag umfasst folgende Dokumente: 

  • Teil A: Administratives Profil
  • Hauptteil: Ausarbeitung einer umfassenden Projektbeschreibung mit technologischen, marktbezogenen und organisatorischen Aspekten (maximal 20 Seiten)
  • Pitch Deck: Präsentation des Unternehmens und der Innovation (wird im Interview verwendet und kann vorab nicht mehr geändert werden)
  • Video-Pitch: Dreiminütige Vorstellung des Unternehmens und der Innovation (hierfür kann auch das Video aus der ersten Bewerbungsstufe verwendet werden)
  • Arbeitsplan: maximal 10 Seiten
  • Lump-Sum-Budgettabelle
  • Finanzplan
  • Freedom-to-Operate-(FTO)-Analyse: Darstellung eigener Patente und anderer Schutzrechte; alternativ kann eine zweiseitige Stellungnahme zu diesem Thema eingereicht werden
  • Letters of Intent (LOIs): Besonders geeignet zum Nachweis von Projektpartnerschaften sowie erster Markttraktion. Es können beliebig viele LOIs eingereicht werden.

Der Vollantrag wird von unabhängigen Expertinnen und Experten anhand der EIC-Bewertungskriterien geprüft. Im Rahmen der Begutachtung bewertet eine technische Fachperson die zugrunde liegende Technologie und führt ein Online-Interview mit dem Projektteam durch. Die Bewertung erfolgt anhand eines Punktesystems mit festgelegten Schwellenwerten.

Im dritten Schritt werden die erfolgreich bewerteten Antragstellenden zu einem Interview eingeladen. Die Anzahl der Einladungen ist auf das 2,5-Fache des verfügbaren Budgets begrenzt. Die Juryinterviews finden dreimal jährlich statt, wobei jede Interviewrunde jeweils zwei Einreichungsstichtage umfasst.

Während des Interviews präsentieren die Antragstellenden ihre hochinnovative Spitzentechnologie vor einer Jury aus Expertinnen und Experten mit technologischem oder unternehmerischem Hintergrund. Jedes Interview besteht aus einem 10-minütigen Pitch sowie einer 35-minütigen Frage-und-Antwort-Runde. Die Ergebnisse liegen in der Regel zwei bis drei Wochen nach Abschluss der Interviewphase vor.

Für ein Vorhaben sind maximal drei Einreichungsversuche im EIC Accelerator möglich. Dies gilt auch für Anträge, die über das Fast-Track-Programm oder das Plug-in-Programm eingereicht werden. Nach drei erfolglosen Einreichungen beim EIC Accelerator – unabhängig davon, in welcher Antragsphase die Ablehnung erfolgt – ist eine erneute Bewerbung im aktuellen europäischen Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm „Horizon Europe“ nicht mehr möglich.

Wann kann ich meinen Antrag beim EIC Accelerator einreichen?

Der Bewerbungsprozess für den EIC Accelerator beginnt mit einer Kurzbewerbung, die jederzeit eingereicht werden kann. Die Kurzbewerbungen werden monatlich gebündelt bewertet. Der jeweilige Bewertungsstichtag fällt auf den ersten Dienstag eines Monats. Antragstellende, deren Kurzbewerbung positiv bewertet wird, werden zur Einreichung eines Vollantrags eingeladen.
Für die Einreichung des Vollantrags stehen im Jahr 2026 sechs Deadlines zur Verfügung:

EIC Accelerator Deadlines DE

Anträge können entweder im Rahmen des EIC Accelerator Open oder unter einer der themenspezifischen EIC Accelerator Challenges eingereicht werden. Der EIC Accelerator Open ist themenoffen und richtet sich an innovative Vorhaben aus allen Technologiebereichen. Die EIC Accelerator Challenges konzentrieren sich hingegen auf ausgewählte strategische Themenfelder, die von der Europäischen Kommission vorgegeben werden.

 

Welche Challenges hat der EIC Accelerator ausgerufen?

Neben dem themenoffenen Bewerbungsaufruf (Open Call) gibt es auch sogenannte EIC Accelerator Challenges. Hierbei ruft der EIC gezielt zur Einreichung von Projektanträgen auf, die zu einer gesamteuropäischen Herausforderung beitragen. Gesucht werden Innovationen, die die Lösung einer Challenge darstellen könnten oder zur Annäherung an eines von der EU gesetzten Ziele beitragen. Der EIC hat für den Accelerator im Jahr 2026 fünf themenspezifische Challenges definiert und ruft zur Einreichung von Anträgen in folgenden Bereichen auf: 

Deep-Tech Innovationen und nachhaltige Lösungen:
1. Fortschrittliche Materialien für erneuerbare Energien und Energiespeichersysteme 
2. Alternative Konzepte und Schlüsseltechnologien für Fusionskraftwerke 
3. Biotechnologien zur Regeneration landwirtschaftlicher Böden
4. Stärkung der europäischen Wertschöpfungskette für kritische Rohstoffe 
5. Deep-Tech-Lösungen zur Klimaanpassung

 

Sie wollen mehr zu den einzelnen EIC Accelerator Challenges erfahren? In einem unverbindlichen Termin besprechen wir Ihre Projektidee und beraten zu den EIC Challenges 2026. 

 

Wie lange dauert das Antragsverfahren?

Die Kurzbewerbung kann jederzeit beim EIC eingereicht werden. Die eingereichten Kurzbewerbungen werden monatlich gebündelt bewertet. Sie erhalten in der Regel innerhalb von 4 bis 6 Wochen eine Rückmeldung zum Ergebnis der Bewertung. 

Der Vollantrag kann jeweils zu den Deadlines eingereicht werden. Die Bewertung des Vollantrags dauert in der Regel 8 bis 9 Wochen. Im Rahmen des Bewertungsverfahrens wird eine technische Due-Diligence-Prüfung durchgeführt, bei der eine technische Expertin bzw. ein technischer Experte die zugrunde liegende Technologie begutachtet und ein Online-Interview mit dem Projektteam führt.

Nach erfolgreicher Bewerbung erfolgt die Einladung zum Interview. Das Ergebnis wird in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Wochen nach dem Interview mitgeteilt.

Aufgrund seiner Beliebtheit und der Vielzahl an Bewerbungen bedient sich der EIC Accelerator eines umfangreichen Bewerbungsverfahrens. Von der Kurzbewerbung bis zum Projektbeginn vergeht für gewöhnlich ein Jahr.

Sie wollen optimal vorbereitet und pünktlich an den Start gehen?

Wir helfen Ihnen bis zur Zielgeraden!

Worauf ist bei der Beauftragung eines Beratungsunternehmens zu achten?

Eine Förderung in Höhe von maximal 2,5 Mio. Euro sowie Beteiligungskapital von bis zu 10 Mio. Euro: den Zuschlag des EIC Accelerators wünschen sich viele europäische Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen. Um eine der wenigen Förderzusagen des European Innovation Councils zu erhalten, müssen Antragstellende ein dreistufiges Antragsverfahren, bestehend aus einer Kurzbewerbung, einem Vollantrag und einem Interview meistern. Hierfür holen sich Bewerber oftmals Hilfe und beauftragen ein Beratungsunternehmen mit der Antragserstellung. Doch worauf sollten Bewerber bei der Auswahl eines Beratungsunternehmens achten?

Der EIC ist sich der großen Zahl von Beratungsunternehmen bewusst und sieht auch deren Nutzen in der Entwicklung von Projektideen bis hin zu den Bewerbungsunterlagen. Aus diesem Grund hat der EIC im November 2023 einen Verhaltenskodex für Berater veröffentlicht, die Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Einreichung von Anträgen für EIC-Projektaufrufe und dem Management von Förderprojekten anbieten. Durch diesen Code of Conduct möchte der EIC für Transparenz sorgen sowie die Professionalität und eine ethische Arbeitsweise auf dem europäischen Markt für Innovationsberatung fördern. Genauso sollen Antragstellende dabei unterstützt werden, qualitativ hochwertige Beratungsunternehmen zu finden.

Der EIC erwartet, dass die europäischen Beratungsunternehmen den Kodex einhalten. Darüber hinaus können Auftraggeber prüfen, ob sich die Beratungsdienstleister an den Kodex halten. Der Kodex ist online einsehbar und Unternehmen, die sich klar zu dem Verhaltenskodex bekennen, tragen ein entsprechendes Siegel auf ihrer Website bzw. Social-Media-Kanälen.

Wir, die EurA AG, bekennen uns ausdrücklich zum Code of Conduct für Fördermittelberater und arbeiten nach den Prinzipien und Leitsätzen. Die darin festgehaltenen Grundsätze zum Know-how, einer ethischen Arbeitsweise, Transparenz, Vertraulichkeit und Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen Arbeit prägen die Zusammenarbeit mit unseren Kunden schon seit unserer Gründung im Jahr 1999.

Erfahren Sie mehr über unser Angebot

 

 

Blog

Interessante Blogartikel rund um unsere Themenschwerpunkte und Dienstleistungen finden Sie auf unserem Blog.

featured image

EIC fördert nun auch Dual-Use und Verteidigung

Mit einer Änderung des Arbeitsprogrammes 2026 lässt das European Innovation Council (EIC) erstmals Technologien für Verteidigung und Dual Use zur...

featured image

EIC Work Programme 2026 – Alle finalen Neuerungen im Überblick

Der European Innovation Council (EIC) hat sein finales Arbeitsprogramm für 2026 veröffentlicht. Mit einem Gesamtbudget von über 1,42 Milliarden Euro...

featured image

EIC Accelerator 2026 – Alle Neuerungen im Überblick

Der European Innovation Council (EIC) unterstützt vor allem Start-ups und innovative KMU dabei, bahnbrechende Technologien erfolgreich auf den Markt...

featured image

EIC Pre-Accelerator 2025: neue Förderchancen für Deep Tech Start-ups

Sie entwickeln eine innovative Technologie und suchen gezielte Unterstützung, um Ihr Start-up auf das nächste Level zu bringen? Der neue EIC...

featured image

EIC Accelerator 2025: Was ändert sich für Start-ups und KMU?

Mit dem EIC Accelerator hat die EU über den European Innovation Council (EIC) ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das sich an die...

featured image

EIC Accelerator 2024: Förderung für disruptive Deeptech-Start-ups und KMU

Mit dem EIC Accelerator hat die EU mit ihrem European Innovation Council (EIC) ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das sich an die...

    chat-icon

    EurA AG
    Max-Eyth-Straße 2
    73479 Ellwangen

    T- 079619256-0
    info@eura-ag.com