Wie fleißig Unternehmen in der EU gegenwärtig an grünen Innovationen tüfteln, zeigte sich zuletzt beim dritten Projektaufruf des Innovation Funds, dem Förderinstrument für ein klimaneutrales Europa. Bereits zum dritten Mal hat die European Climate, Infrastructure and Environment Executive Agency (CINEA) am 3. November 2022 dazu aufgerufen, Anträge für Großprojektvorhaben einzureichen. Vergangenen Donnerstag, am 16. März 2023 war nun das Ende des Bewerbungszeitraums und das Interesse an den insgesamt zur Verfügung stehenden 3 Milliarden Euro war größer denn je. 239 Innovationsvorhaben aus 25 Ländern haben sich um eine Förderung aus dem Innovation Fund beworben. Im Vorjahr waren es noch 138 Großprojekte zum Thema der Klimaneutralität in der EU.

 

 

Im Rahmen des dritten Calls lag der Themenschwerpunkt auf vier Blöcken. Alle tragen zu den übergreifenden Zielen der EU bei, von russischen, fossilen Brennstoffen unabhängig zu werden und die europäische Energiewende zu beschleunigen:

 

1)       Innovative Stromversorgung für die Industrie und Wasserstoff

     Budget: ca. 1 Milliarde Euro

2)       Grüne Energien für das verarbeitende Gewerbe

     Budget: ca. 700 Millionen Euro

3)       Mittelgroße“ Pilotprojekte zur Überprüfung, Validierung, und

     Optimierung von hochinnovativen Lösungen

     Budget: ca. 300 Millionen Euro

4)       Allgemeine Innovationen zum Abbau von CO2

     Budget: ca. 1 Milliarde Euro

 

Gegenwärtig läuft die Begutachtung der Projektanträge, mit einem Feedback ist bis spätestens Ende Juni 2023 zu rechnen. Es bleibt spannend!


Sie interessieren sich für die Antragstellung und haben Fragen zum Innovation Fund? Wir beraten Sie, sprechen Sie uns gerne an.


Stefan Durm

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Ich bin seit rund zehn Jahren erfolgreich in internationalen Projekten zuhause. Ich habe sowohl internationale Forschungskonsortien gestaltet und koordiniert, als auch mehr als 50 Business Pläne für hochinnovative Deeptech-Startups (mit-)entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Um dieses Wissen immer weiter zu schärfen, bin ich Gründungsmitglied des Europäischen Verbands der Innovationsberater (EAIC) und vertrete dort EurA. Bei Fragen zu internationalen Förderprojekten bin ich somit immer eine sehr gute erste Anlaufstelle.
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