Der neue Swiss Accelerator

Im Jahr 2021 gab es schlechte Nachrichten für Schweizer Startups und KMUs: Der Verhandlungsprozess der Schweiz zur Teilnahme am EU-Rahmenprogramm Horizon Europe wurde abgebrochen. In der Folge konnten sich Schweizer Start-ups und KMU nicht mehr für den EIC Accelerator bewerben, eines der bedeutsamsten Förderprogramme für hoch innovative KMU.

Der König ist tot, es lebe der König! Jetzt, im April 2022, hat die Schweizer Innovationsagentur Innosuisse ihre Übergangsmaßnahme aufgelegt: Den Swiss Accelerator! Für die Ausschreibung 2022 wurde ein Budget von 86 Millionen Franken bewilligt.

Schweizer Start-ups und KMU können bis zu 2,5 Millionen Franken beantragen, um bahnbrechende Innovationen zu entwickeln und zu verbreiten.

Wer kann sich bewerben?

Der Swiss Accelerator konzentriert sich auf Schweizer Start-ups und KMU mit disruptiven Innovationen und klaren Wachstumsambitionen. Unternehmen mit innovativen Ideen, die radikale Veränderungen auslösen und den Markt nachhaltig verändern wollen. Ihr Unternehmen ist ein KMU, wenn Sie weniger als 250 Vollzeitäquivalente beschäftigen.

Wo setzt der Swiss Accelerator an?

Der Swiss Accelerator ist ein wettbewerbsintensives Programm zur direkten Projektfinanzierung für Schweizer Start-ups und KMU, das dem EIC Accelerator sehr ähnlich ist.
Er zielt darauf ab, das "Tal des Todes" zwischen F&E und Marktvorbereitung zu überbrücken.
Zielgruppe sind Unternehmen mit Innovationen mit einem TRL von mindestens 5 - 6.

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Förderbedingungen
  • Bis zu 2,5 Millionen Schweizer Franken Zuschuss
  • 70% Förderquote
  • Prefinancing bei Projektbeginn (50% des gesamten Projektbudgets)
  • Projektdauer in der Regel 2 Jahre
  • Im Gegensatz zum EIC Accelerator gibt es keine Eigenkapitalkomponente.
Warum ist das Programm so einzigartig?
  • Ihr Unternehmen kann einzelbetrieblich gefördert werden
  • Vollkommen themen- und branchenoffenes Förderprogramm
  • Das Wachstumspotenzial Ihres Unternehmens steht im Mittelpunkt
  • Ihr internationaler Marktauftritt wird gefördert
  • Durch die Fokussierung auf marktnahe F&E, Demonstration und Marktforschung werden viele Kostenarten gefördert
  • Mit bis zu 2,5 Millionen Franken pro Projekt ist es eines der attraktivsten Förderprogramme weltweit

Wie sieht das Bewerbungsverfahren aus?

Die Bewerber durchlaufen ein dreistufiges Bewerbungs- und Bewertungsverfahren mit einer Skizze als Einstiegspunkt. Bei positiver Bewertung wird der Antragsteller aufgefordert, den ausführlichen Vollantrag einzureichen, und muss sein Projekt im letzten Schritt in einem Online-Pitch vorstellen.

drei stufiger Antragsprozess

Wann können die Anträge eingereicht werden?

Im Jahr 2022 gibt es nur einen einzigen Einstiegspunkt:
Die Einreichungsfrist für die Skizze ist der 10.05.2022. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit, um eine überzeugende Skizze vorzubereiten.
Die Deadline für den Vollantrag wird im Sommer 2022 erwartet, die Interviewpräsentationen finden im Herbst/Winter 2022 statt.
Positiv bewertete Projekte können Anfang 2023 mit ihrem Projektstart rechnen.

Fazit

Innosuisse hat eine einzigartige und sehr kompetitive Fördermöglichkeit für innovative Schweizer Start-ups und KMUs mit bis zu CHF 2,5 Millionen geschaffen. Im Gegensatz zum EIC Accelerator muss bereits der Kurzantrag von allen Gutachtern einstimmig positiv bewertet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Innosuisse:www.innosuisse.ch/inno/en/home/promotion-of-national-projects/swiss-accelerator.html

Die EurA AG ist seit dem Start des Programms im Jahr 2014 an der Blaupause des Schweizer Accelerators, dem EIC Accelerator, engagiert. Heute sind wir mit über 200 Anträgen einer der Marktführer in Deutschland. Zudem sind wir mit mehr als 180 Mitarbeitern eines der größten Beratungsunternehmen in diesem Bereich. Wir verfügen also über langjährige Erfahrung und Expertise, um Ihre Chancen zu maximieren und in diesem kurzen Zeitrahmen einen erfolgreichen Antrag zu erstellen.

Sie wollen pünktlich und optimal vorbereitet sein? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Mehr Informationen zu unserer Fördermittelberatung erhalten außerdem Sie hier.

 

Autor: Thomas Kraus

Stefan Durm

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