EIC Accelerator: Neuer Bewerbungsprozess, aber gleichbleibend attraktive Fördermöglichkeiten

Der EIC Accelerator als eines der attraktivsten Förderprogramme für europäische KMUs wird auch unter Horizon Europe 2021 fortgeführt. Bedingt durch die Corona-Pandemie gibt es bisher dazu allerdings noch kein finales Work Programme. Nichtsdestotrotz können wir anhand der bisher entstandenen Entwürfe bereits eine Vorschau geben, wie der EIC Accelerator ab 2021 aussehen könnte und was sich damit für die Bewerber ab 2021 ändert:

  • Die Entwürfe sehen in Sachen Förderquote, förderfähige Kosten und Entwicklungsschritte keine Änderungen vor. Das heißt, dass Kosten für letzte technologische Optimierungen, Pilottests und Kommerzialisierungsaktivitäten auch weiterhin mit 70% gefördert werden.
  • Die Blended Finance Option (bis zu 15 Mio. € Eigenkapital zusätzlich zur Förderung) soll nicht mehr nur eine Option sein, sondern Standard werden.
  • Der Bewerbungsprozess wird um eine Vorstufe erweitert, die aus Skizze, Pitch Deck und einem Videopitch besteht. Zum einen will der EIC damit die Hürden für Start-Ups senken, die den Aufwand für einen Vollantrag oft nicht aufbringen können. Zum anderen soll dadurch eine Vorauswahl getroffen werden, sodass sich die Erfolgschancen für Unternehmen, die einen Vollantrag einreichen dürfen, deutlich verbessert.
  • In jedem Bewerbungsschritt (Skizze, Vollantrag, Interview) haben die Bewerber jeweils zwei Versuche. Damit sind Wiedereinreichungen ab 2021 begrenzt. Scheitert das Unternehmen, kann es für längere Zeit nicht wieder einreichen. Wie lange genau ist noch nicht final bestätigt.
  • Die bisherigen fixen Deadlines gelten nur noch für den Vollantrag. Skizzen können also jederzeit eingereicht werden und erhalten wenige Wochen nach Einreichung ein Feedback.

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Stefan Durm

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Ich bin seit rund zehn Jahren erfolgreich in internationalen Projekten zuhause. Ich habe sowohl internationale Forschungskonsortien gestaltet und koordiniert, als auch mehr als 50 Business Pläne für hochinnovative Deeptech-Startups (mit-)entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Um dieses Wissen immer weiter zu schärfen, bin ich Gründungsmitglied des Europäischen Verbands der Innovationsberater (EAIC) und vertrete dort EurA. Bei Fragen zu internationalen Förderprojekten bin ich somit immer eine sehr gute erste Anlaufstelle.
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