Dieser Artikel wurde am 26.03.2020 aufgrund des finalen Work Programmes aktualisiert.


Nun ist es sicher: Die Deadline des SME Instruments am 19. Mai 2020 wird sich ausschließlich an Projektideen richten, die einen Beitrag zu den Zielen des Green Deals leisten.
Dieser Beitrag muss innerhalb des Antrages quantifiziert und glaubhaft dargestellt werden können. Zudem darf die Projektidee keines der anderen Ziele negativ beeinflussen.
Das sind die offiziellen Rahmenbedingungen, die die EU in ihrem finalen Update des Work Programme für Horizon 2020 bekannt gegeben hat. Das Budget für diese Deadline wird ebenfalls verändert: Mit 37% des Gesamtbudgets wird die Mai- Deadline ein Volumen von über 300 Millionen Euro haben und ist damit die größte der Deadline dieses Jahr.
Zusätzlich wird es eine weitere Besonderheit in dieser Deadline geben:
Unternehmen mit Frauen in Führungspositionen (CEO oder ähnliche Positionen), dürfen sich über erhöhte Chancen auf eine Einladung zum Interview freuen.
Denn die EU hat besschlossen, dass mindestens 25% der Interviewkandidaten Unternehmen mit weiblicher Führungsspitze sein sollen. Wird dies während des Gutachterprozesses nicht erreicht, sollen entsprechende Unternehmen für das Interview nachnominiert werden.

Die Deadline am 7. Oktober soll dagegen wieder für alle Unternehmen offen sein!

Die 25%- Quote für weiblich geführte Unternehmen gilt aber weiterhin.

Zu den "Green Deal" - Themen gehören:

 

1.   Saubere Energie - Möglichkeiten für alternative, sauberere Energiequellen

 

2.   Nachhaltige Industrie - Wege zu nachhaltigeren, umweltverträglicheren Produktionszyklen

 

3.   Bauen und Renovierung - Die Notwendigkeit eines saubereren Bausektors

 

4.   Nachhaltige Mobilität - Förderung nachhaltigerer Verkehrsmittel

 

5.   Biodiversität - Maßnahmen zum Schutz unseres empfindlichen Ökosystems

 

6.   Vom Bauernhof zur Gabel - Wege zur Gewährleistung eines nachhaltigeren Ernährungssystems

 

7.   Umweltverschmutzung beseitigen - Maßnahmen zur schnellen und effizienten Reduzierung der Umweltverschmutzung

 



Stefan Durm

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Stefan Durm

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Ich bin seit rund zehn Jahren erfolgreich in internationalen Projekten zuhause. Ich habe sowohl internationale Forschungskonsortien gestaltet und koordiniert, als auch mehr als 50 Business Pläne für hochinnovative Deeptech-Startups (mit-)entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Um dieses Wissen immer weiter zu schärfen, bin ich Gründungsmitglied des Europäischen Verbands der Innovationsberater (EAIC) und vertrete dort EurA. Bei Fragen zu internationalen Förderprojekten bin ich somit immer eine sehr gute erste Anlaufstelle.
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