Wie EurA den Norden Deutschlands stärkt

Die EurA AG, mit Sitz in Ellwangen (Baden-Württemberg) ist ein internationales Beratungsunternehmen im Bereich von Innovationen. Auf 13 Standorte und 3 Ländern verteilt, liegt jeden Tag unser Fokus darauf, Innovationen zu ermöglichen. Mit einem Sitz in Brüssel sowie einem Sitz in Portugal ist EurA ebenfalls international vertreten. Die nördlichste Niederlassung liegt in Enge-Sande (Nordfriesland), nicht weit entfernt von der dänischen Grenze.

Dort wird sich hauptsächlich mit den Schwerpunkten der elektrischen, autonomen und vernetzten Mobilität an Land und in der Luft, sowie mit erneuerbaren Energien und intelligenten Netzen beschäftigt. Besonders mit dem Fokus auf Netzwerken, Projekten und Machbarkeitsstudien trägt die nördlichste EurA Niederlassung zur Stärkung des Nordens bei.

Alle nachfolgenden vorgestellten Netzwerke, Projekte und Machbarkeitsstudien geben kleine Einblicke in Themen und Tätigkeiten, welche in vielerlei Hinsicht zur Stärkung des Nordens beigetragen haben und sich entweder in der Durchführungsphase befinden oder bereits erfolgreich abgeschlossen wurden.

Eine Machbarkeitsstudie für das nördliche Nordfriesland AirConnect-NF

Das Innovationsprojekt AirConnect-NF befasst sich mit dem Thema „Unbemannte Luftfahrtanwendungen und individuelle Luftmobilitätslösungen“ und wurde mit einer Summe von 105.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMVI) gefördert.

Airconnect Logo

Diese Machbarkeitsstudie diente zur Unterstützung und als Projektmeilenstein bei der Wiedereröffnung des ehemaligen Militärflugplatzes Leck. Dieser zählt zu den Gemeinden Tinningstedt, Leck und Klixbüll und soll wirtschaftlichen Aufschwung, langfristige Perspektiven und qualifizierte Arbeitsplätze für die Region schaffen. Unbemannte, teil autonom operierende Fluggeräte sowie die elektrische Fliegerei zur Personenbeförderung stehen dabei im Fokus. Das Ziel dieser Machbarkeitsstudie war es, rechtliche Rahmenbedingungen zur UAV (Unmanned Aerial Vehicles) Fliegerei zu ermitteln, mögliche Einsatzgebiete und Anwender zu bestimmen, eine mögliche internationale Zusammenarbeit mit Dänemark zu bewerten sowie die Gestaltung, Renovierung und Nutzung der vorhandenen Landebahn und umgebenen Flächen zu bestimmen. Innerhalb dieser Studie zeigte sich, dass das autonome Fliegen momentan rechtlich noch nicht möglich ist, es allerdings durch Testfelder und entsprechende Klauseln auf den Weg gebracht werden soll. Dänemark hat bereits Erfahrungen mit Testfeldern und der UAV-Fliegerei gesammelt und kann auf vorhandenes Expertenwissen zurückgreifen. Für die gesamte Region ist ein positiver Effekt zu erwarten, dadurch dass der Sonderlandeplatz EDXK in Nordfriesland beste Voraussetzungen bietet, um das autonome Fliegen voranzubringen.

Weitere Informationen zum Nachlesen der bereits durchgeführten Machbarkeitsstudie finden Sie unter: www.airconnect-nf.de

Das Projekt NAF-Bus Nachfragegesteuerter Autonom Fahrender Bus

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMDV) setzte auf dieses Zukunftskonzept und unterstütze das Projekt mit einer Summe von mehr als zwei Millionen Euro.

Logo NAF-Bus

In diesem Projekt war das Ziel, neue Erkenntnisse zu Nutzererfahrung und dem Nutzerverhalten in autonomen, elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zu gewinnen. Außerdem wurden Ansätze für die individuelle und gesellschaftliche Akzeptanz des neuen Verkehrsmodells sowie Risiko-Nutzen-Abwägungen untersucht. In verschiedenen Testszenarien auf dem privaten Gelände des Schleswig-Holsteinischen GreenTEC Campus in Enge-Sande sowie im Pendlerverkehr auf öffentlichen Straßen im ländlichen Raum im Kreis Nordfriesland, in Keitum auf der Nordseeinsel Sylt sowie im Kreis Dithmarschen wurde der Nutzen und die Auswirkungen autonomer elektrischer Fahrzeuge im ÖPNV erprobt, demonstriert und analysiert. Insgesamt wurden drei Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Herstellern (Navya, EasyMile, HFM) eingesetzt. Das Projekt NAF-Bus startete im Juli 2017 und endete im September 2021.

Weitere Informationen zum Nachlesen finden Sie unter: www.naf-bus.de

Projekt 5G-TELK-NF – untersucht autonomes Fahren & Fliegen

5G steht im Allgemeinen für die fünfte Generation der mobilen Kommunikation. Es sollen Dienste und Anwendungen der Zukunft unterstützt und flexibel weiterentwickelt werden können, daher wird 5G eine schnellere Datenrate mit geringeren Ladezeiten oder Verzögerungen bei der Übertragung von Daten, sowie mehr Kapazität für ein effizienteres Netzwerk bieten.

Logo 5G

Das Ziel dieses Projektes ist es, bis Ende 2023 den Mehrwert eines 5G-Campus-Netzes für Anwendungen des Automatisierten und Vernetzen Fahrens (AVF) und des Unbemannten Autonomen Fliegens (Unmanned Aircraft Vehicles = UAV), nach Möglichkeit in realen Bedingungen zu erforschen. Es werden am ehemaligen Flugplatz in Leck Anwendungsfälle des AVF durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und des UAV (u.a. Unfall-Live-Unterstützung) getestet. Ergänzend sollen auf dem Testgelände des GreenTEC Campus (GTC) in Enge-Sande weitere Anwendungsfälle des AVF sowie Windkraftanlagen- und Hochspannungsmast-Inspektionen mit Drohnen erprobt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.5g-telk-nf.sh

Das Innovationsnetzwerk SMESH – Smart Ennovation Schleswig-Holstein

Das Landesnetzwerk SMESH hat das Ziel, Schleswig-Holstein zu einem weltweit führenden Standort für die Entwicklung, Erprobung und den Einsatz innovativer, dezentraler, sauberer und umweltfreundlicher Mini-Grids zu machen. Ein Mini-Grid ist ein netzunabhängiges Stromverteilungsnetz, welches Strom in kleinen Maßstäben erzeugt. Es sollen Anwendungslösungen in ländlicher Region entwickelt werden. In Form einer Modellregion sollen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte, das Zusammenwirken der Erzeuger und Abnehmer innerhalb intelligenter Netze behandelt werden. SMESH startete im Januar 2021 und wird bis zum Dezember 2022 laufen. Das Landesnetzwerk befasst sich zurzeit insbesondere mit dezentralen Energieanwendungen. Diese sind vor allem in ländlichen Regionen von besonderer Bedeutung. Die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme entlastet das Netz auf Verteilerebene.

Logo Smesh

In SMESH werden diverse Anwendungen und deren Zusammenspiel wie zum Beispiel von Windkraft und Photovoltaik bei der Erzeugung, von Verfahren zur Speicherung von Energie und der Anbindung von Verbrauchern aus Verkehr, Wohnen, der Digitalisierung und Landwirtschaft betrachtet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.smesh-netzwerk.sh

Südtondern Kompetenznetzwerk für Air Innovations – SKAI

Die Vision des Netzwerkes ist, die Vernetzung der Mobilität (Land & Luft) im ländlichen Raum als Schnittstelle. Die Evaluierung und Implementierung autonomer Mobilitätsysteme in der Luft sowie das elektrische Fliegen von Festland zu Inseln und Halligen gehört ebenfalls dazu.

Das Kompetenznetzwerk SKAI soll als eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für interessierte Bedarfsträger*innen sowie Bürger*innen dienen, um sich zu Themen und Projekten in der Region rund um das Konversionsgelände und Luftfahrt zu informieren beziehungsweise sich zu beteiligen. Die Öffentlichkeit wird hierzu stets über Aktivitäten und Maßnahmen am Airpark Nordfriesland sowie über Projekte und Netzwerke informiert werden. Mit der Entwicklung des Airparks in Nordfriesland nutzen die Anliegergemeinden Leck, Klixbüll und Tinningstedt den Sonderlandeplatz EDXK in Leck als Grundlage für neue Strukturimpulse und Innovationen der zivilen Luftfahrt in der Region.

Die Zusammenarbeit

Gleiche ländliche Gegebenheiten und gleiche Ziele gestalteten die Zusammenarbeit zwischen den Anliegergemeinden Leck, Klixbüll, Tinningstedt und Enge-Sande wie auch die Kooperation mit regionalen Unternehmen, kommunalen Vertretern*innen und dem Nachbarland Dänemark in vergangenen und auch gegenwärtigen Netzwerken, Projekten und Machbarkeitsstudien äußerst erfolgreich.

Welchen Nutzen bekommt die Region durch die Vorhaben der EurA AG?

Durch die vielseitigen Themen und Vorhaben welche von EurA sowie verschiedensten Partnern durchgeführt werden, steht stets die Verbesserung und das Vorankommen von Innovationen in diversen Bereichen den ländlichen Raum betreffend im Mittelpunkt. Die elektrische, autonome und vernetze Mobilität an Land und in der Luft wird dadurch stetig verbessert und erweitert werden. Des Weiteren wird im Bereich der erneuerbaren Energien und intelligenten Netze geforscht, entwickelt und erprobt, um die Klimapolitischen Ziele zu erreichen, sowie das ländliche Leben für die Bewohner*innen flexibel, geräusch- und emissionsfrei zu gestalten, den Arbeitskräftesektor im Norden zu stärken sowie den Unternehmen durch Innovationen zu Wettbewerbsvorteilen zu verhelfen.

Profitieren Sie von unserem breitgefächerten Wissen und unterstützen Sie dabei, den Norden gemeinsam zu stärken! Sprechen Sie uns gerne zu Ihrer Projektidee an.

 

Autorin: Joke Brodersen

Adnan Martinovic

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